Kemperhof Koblenz St. Elisabeth Mayen

Suche



UNSER KRANKENHAUS

ANGEBOTE / LEISTUNGEN

PATIENTEN / BESUCHER INFOS

KLINIKEN & ZENTREN

» 

Anästhesie / Intensivmedizin

» 

Allgemein-/ Viszeralchirurgie

» 

Unfallchirurgie / Orthopädie

» 

Gynäkologie / Geburtshilfe

» 

Kinder-/Jugendmedizin

» 

Innere Medizin

» 

Belegklinik für
Hals-/Nasen-/
Ohrenheilkunde

» 

Belegklinik für
Mund-/Kiefer-/
Gesichtschirurgie / Plast. Chirurgie

» 

Belegklinik für
Urologie

» 

Brustzentrum

» 

EndoProthetikZentrum
Mayen

» 

Zentraler Schreibdienst



Unsere Schwerpunkte

Als Klinik mit allgemeinem internistischen Versorgungsauftrag umfasst unser Spektrum die Diagnostik und Therapie von Erkrankungen aus dem Gesamtgebiet der Inneren Medizin.  
Wir verfügen über 105 internistische Betten sowie 12 Intensivbetten, die je nach Bedarf durch schwerkranke internistische Patienten oder durch  Patienten nach größeren Operationen belegt werden können. Es werden in unserer Klinik jährlich mehr als 6000 Patienten behandelt.
 

Besondere Behandlungsschwerpunkte sind:

 


Kardiologie / Herz-Kreislauferkrankungen

Der Schwerpunkt Kardiologie der Inneren Medizin beinhaltet die Diagnostik und Therapie aller Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems. Die häufigsten Erkrankungen sind die koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzens, die bis zum Herzinfarkt führen können), die chronische Herzschwäche, Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen und der Bluthochdruck.
 
 


Koronare Herzkrankheit

Durchblutungsstörungen des Herzens durch Verengung der Herzkranzgefäße gehören zu den häufigsten kardiologischen Erkrankungen. Im schlimmsten Fall kann es bei Verschluss eines Herzkranzgefäßes zu einem Herzinfarkt kommen. Vorboten sind Schmerzen oder Engegefühl in der Herzgegend (Angina pectoris), insbesondere bei körperlichen Belastungen -, Herzschwäche oder Rhythmusstörungen. Hervorgerufen wird die konorare Herzkrankheit durch zu hohen Blutdruck, ein erhöhtes Cholesterin (LDL-Cholesterin), Rauchen und eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus). Ruhe- und Belastungs-EKG sowie der Herzultraschall (Echokardiographie) können erste Hinweise auf eine koronare Herzkrankheit ergeben. Die Sicherung der Diagnose erfolgt mittels einer Linksherzkatheteruntersuchung (Koronarangiographie). Hierbei können dann auch geeignete Engstellen sofort mittels eines Ballons aufgeweitet (dilatiert) und mit einer Gefäßstütze (Stent) stabilisiert werden.
 

Chest Pain Unit (CPU)

Im St. Elisabeth Krankenhaus Mayen werden Patienten mit unklaren Schmerzen im Brustkorb auf einer speziell dafür ausgelegten Station einer "Chest Pain Unit"  (bedeutet wörtlich übersetzt "Brustschmerzeinheit") behandelt. So soll durch eine rasche Diagnosestellung von bedrohlichen Krankheitsbildern eine schnelle und gezielte Therapie ermöglicht werden.
 
Um mehr über die Chest Pain Unit zu erfahren, klicken Sie hier.

Herzkatheteruntersuchung in der Klinik Innere Medizin im St. Elisabeth Mayen


Bluthochdruck (arterielle Hypertonie)

Der zu hohe Blutdruck ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland. 20 Prozent der Gesamtbevölkerung sowie 70 Prozent aller 70-Jährigen sind betroffen (Quelle: Der Internist, 2010). Eine frühzeitige und konsequente Blutdrucktherapie verhindert, dass gravierende Folgeerscheinungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzinsuffizienz) im Herz-Kreislaufsystem auftreten. Neben der Ruheblutdruckmessung sind die 24-Stunden Blutdruckmessung und die Ergometrie wichtige Methoden zur Diagnostik und Therapiekontrolle des erhöhten Blutdrucks.
 

Herzrhythmusstörungen

Ein zu langsamer (Bradykardie) oder zu schneller Herzschlag (Tachykardie) kann zu Belastungsluftnot, Kreislaufkollaps und Ohnmachtsanfällen (Synkopen) führen. Die genaue Klassifizierung der zugrunde liegenden Rhythmusstörung durch Untersuchungen wie Langzeit-EKG, Carotisdruckversuch, Kipptischuntersuchung und gegebenenfalls elektrophysiologische Untersuchung (EPU) ermöglicht die Entscheidung über eine optimale medikamentöse Behandlung des Patienten sowie gegebenenfalls die Implantation eines Herzschrittmachers oder eines Defibrillators (ICD).
 

Herzschwäche (Herzinsuffizienz)

Chronische Durchblutungsstörungen, Herzinfarkte, schwere Herzklappenfehler und ein über lange Zeit nicht behandelter Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) sind die wichtigsten Ursachen einer chronischen Herzschwäche. Der Patient bemerkt eine allmählich zunehmende Luftnot bei Belastungen, schliesslich auch in Ruhe. Oft kommt es auch zu Schwellungen der Beine (Ödeme). Die Durchführung einer Echokardiographie und einer Herzkatheteruntersuchung ermöglichen eine genaue Diagnostik der zugrunde liegenden Ursache und sind die Basis für eine optimale Behandlung.
 

Herzklappenfehler

Verengungen und Undichtigkeiten der Aortenklappe (Aortenstenose, Aorteninsuffizienz) und der Mitralklappe (Mitralstenose, Mitralinsuffizienz) sowie die Undichtigkeit der Trikuspidalklappe (Trikuspidalinsuffizienz) sind die häufigsten Herzklappenfehler im Erwachsenenalter.
Herzultraschall (transthorakale und die transösophageale Echokardiographie) sind die optimalen Methoden zur Diagnostik und zur Schweregradbeurteilung dieser Herzklappenfehler und ermöglichen die Entscheidung über das beste therapeutische Vorgehen (medikamentöse Therapie oder Herzklappenoperation).
 


Diagnostik von Herz-Kreislauferkrankungen

Zur genauen Abklärung dieser Krankheitsbilder, die als Voraussetzung für eine angemessene Behandlung dienen, stehen uns ein modern eingerichtetes Herz-Kreislauflabor und ein Linksherzkathetermessplatz zur Verfügung. Die Untersuchungen sind sowohl stationär als auch ambulant durchführbar.
 

Für diagnostische Verfahren und Therapien werden folgende Untersuchungen angewendet:

  • Ruhe-EKG
 
  • Langzeit-EKG
 
  • Langzeitblutdruckmessung
 
  • Spiroergometrie (mobiles Gerät)
 
  • Ergometrie: EKG-Schreibung in Ruhe und unter Belastung auf einem Fahrradergometer (siehe Abbildung)
 

Ergometrie-Untersuchung eines Patienten

 
 
  • Herzkatheteruntersuchungen: Mit unserer modernen Angiographie-Anlage lassen sich Engstellen oder Verschlüsse der Herzkranzarterien darstellen und in vielen Fällen durch Aufdehnung mit einem Ballon weiten sowie anschließend durch Einbringen eines Stents stabilisieren. Weitere Einsatzgebiete für eine Herzkatheteruntersuchung sind die Abklärung einer gestörten Pumpfunktion des Herzens (Herzinsuffizienz), von Herzrhythmusstörungen und von Herzklappenfehlern.
 

Linksherzkathetermessplatz mit Team

 
 
  • Stress-Echokardiographie: Ultraschalluntersuchung des Herzens während einer Fahrradbelastung bzw. unter Verabreichung bestimmter Medikamente. Dies ist eine empfindliche Methode unter anderem zur Aufdeckung von relevanten Engstellen der Herzkranzgefäße oder zur Graduierung von bestimmten Herzklappenfehlern.
 
  • Transthorakale (TTE)- und transösophageale (TEE) Echokardiographie mit Farbdoppler: Ultraschalluntersuchung des Herzens mit einem Schallkopf, der von außen aufgesetzt wird (TEE), sowie Herzultraschalluntersuchung von innen durch Einführen eines speziellen Gerätes in die Speiseröhre (TEE). Für die Diagnostik der Herzklappenfehler sowie Feststellung von Blutgerinnseln im Herzen ist die transösophageale Echokardiographie unentbehrlich.
 
  • Intensivmedizin mit umfangreichem Monitoring: Weitere Informationen zur internistischen Intensivmedizin erhalten Sie hier.
 
  • Implantation von Herzschrittmachern (Ein- und Zweikammersysteme) und ICD (Defibrillatertherapie) Die Herzschrittmacherimplantation erfolgt in unserem Hause. Die Indikationsstellung und Auswahl des Schrittmachersystems ergibt sich nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
 
 

Schhrittmacherkontrolle durch OÄ Frau Trautmann

Die Indikationsstellung und Auswahl des Schrittmachersystems ergibt sich nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.    
 
In unserer Herzschrittmacherambulanz können Schrittmacher- und ICD-Systeme aller Schrittmacherfirmen kontrolliert werden. Nähere Informationen zur SM-Ambulanz  erfahren Sie hier.
 


Gastroenterologie / Hepatologie

Ein besonderer Schwerpunkt unserer Klinik liegt in der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Unter anderem werden hierbei Tumorerkrankungen wie z.B. das Kolonkarzinom (Dickdarmkrebs) diagnostiziert.
 
Eine Vielzahl unserer Patienten leidet auch an Lebererkrankungen. Neben Veränderungen der Leber durch Alkohol, Stoffwechselerkrankungen und Medikamente, sind hier in erster Linie die Infektionen zu nennen. Von zunehmender Bedeutung sind die Hepatitis C und B- Infektionen. Über die Diagnostik und Therapieeinleitung hinaus bieten wir auch eine Beratung der weiterbehandelnden Ärzte an, falls diese erwünscht ist.
 
Mittels spezieller Untersuchungstechniken können Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Bauchspeicheldrüse und der Leber festgestellt werden und gegebenenfalls auch unmittelbar im Rahmen der Untersuchung behandelt werden.  
 
Hierzu steht uns eine modern eingerichtete Endoskopieeinheit  zur Verfügung. Gut geschultes Endoskopiepersonal arbeitet Hand in Hand mit in diesem Fachgebiet  besonders spezialisierten Ärzten (Gastroenterologen).
 
 
Folgende diagnostische und therapeutische Verfahren können hier durchgeführt werden:
 
1) Sonographie (=Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane) einschließlich der Möglichkeit, mittels eines speziellen Punktionsschallkopfs gezielt Gewebsproben entnehmen zu können
 
 2) Gastroskopie (= Magenspiegelung) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Gummibandligatur bei Krampfadern in der Speiseröhre, Setzen von Clips bei Blutungen
 
3) Koloskopie (= Dickdarmspiegelung) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Abtragung von Polypen mittels Schlinge
 
4) ERCP (= Darstellung der Bauchspeicheldrüsengänge und Gallenwege) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Entfernung von Steinen aus dem Gallengang mittels Körbchen oder Ballon oder Einsetzen von Stents (s.u.)
 
5) Endosonographie (= Ultraschall über Hohlorgane wie Speiseröhre, Magen oder Enddarm) einschließlich der Möglichkeit mittels spezieller Nadeln Gewebsproben zu entnehmen
 
6) PEG/PEJ- Ernährungssonden ( =Sonden, die durch die Bauchdecke in den Magen oder den Dünndarm gelegt werden)
 
7) Tubus/Stent-Einlage (=Prothesen, die Engstellen überbrücken, z.B. in der Speiseröhre oder im Gallengang. Diese werden über ein Endoskop eingebracht)
 
8) Ballondilatation und Bougierung (= spezielle Methoden zur Behandlung von Engstellen im Magendarmtrakt)
 
9) Argon-Beamer Behandlung (=Spezielle Methode zur Blutstillung insbesondere im Magendarmtrakt, endoskopisch angewandt)
 
10)  Organpunktionen (=Methode zur Gewinnung von Gewebe mit speziellen Nadeln, z.T. mit Hilfe des Ultraschalls)
 


Atemwegserkrankungen

Viele unserer Patienten leiden an akuten oder chronischen Atemwegserkrankungen wie z.B. Lungenentzündung (Pneumonien), chronisch obstruktive Lungenerkrankung (chron. Bronchitis mit Verengung der Bronchien). Unter anderem können in speziell dafür ausgerichteten Krankenzimmern auch Tuberkulosepatienten behandelt werden. Die exakte Diagnostik und damit auch Therapie dieser Erkrankungen wird uns durch eine Vielzahl an modernen Geräten ermöglicht.
 
  • Bodyplethysmographie, komplette Spirometrie und Diffusionsmessung  ( = komplexe Methoden zu Überprüfung der Lungenkapazität und Lungenfunktion) 
 
  • Spezifischer und unspezifischer inhalativer Provokationstest ( = Tests zur Erfassung von allergischen Reaktionen der Bronchien
  • Diagnostische und interventionelle Bronchoskopie ( = Lungenspiegelung) mit bronchoalveolärer Lavage ( = Gewinnung von Bronchialzellen) und transbronchialer Biopsie  ( = Gewinnung von Lungengewebe)
 
 


Internistische Intensivmedizin

Unsere Intensivstation, die interdisziplinär geführt wird, verfügt über insgesamt 12 Betten.
Im Jahre 2002 wurde sie nach modernsten Gesichtspunkten neu errichtet  (Intensivmedizin).
Ein Team aus intensivmedizinisch ausgebildetem Pflegepersonal und in diesem Fachgebiet spezialisierten Ärzten sorgt für eine Überwachung unserer Patienten mit schwersten internistischen Krankheitsbildern wie  
 
  • Schockzustände und Mehrfachorganversagen durch schwerste Infektionen (Sepsis)
  • Herz-Kreislauf-Versagen z.B. bei Lungenembolien; akuter Herzschwäche; Herzinfarkt
  • Nierenversagen
  • Leberversagen
  • Hypergykämisches Koma bei Diabetes mellitus (= schwerste Blutzuckerentgleisungen, die zu Bewusstseinstrübungen und Mehrfachorganversagen führen können)
  • Schwere Entzündungen der Bauchspeicheldrüse etc.
 
 


Moderne Überwachungsgeräte stehen der Intensivstation zur Verfügung

Ein ausgedehntes Monitoring sorgt für eine ständige Überwachung der schwerkranken Patienten. Das bedeutet, dass die Patienten an eine Vielzahl von Geräten angeschlossen sind zur kontinuierlichen Übermittlung von Herzkreislauf- und Atmungsparametern wie z.B. EKG, Blutdruck, Sauerstoffgehalt im Blut.
 
Für den Fall, dass ein Patient künstlich beatmet werden muss, stehen insgesamt 5 moderne Beatmungsgeräte zur Verfügung. Auch eine Beatmung über spezielle Atemmasken ist möglich.

Am Patientenbett können eine Vielzahl an diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen durchgeführt werden:    
 
  • Transthorakale- und transösophageale Echokardiographie mit Farbdoppler  ( = Ultraschalluntersuchung des Herzens mit einem Schallkopf, der von außen aufgesetzt wird sowie Herzultraschalluntersuchung von innen durch Einführen eines speziellen Gerätes in die Speiseröhre)
  • Picco-System (= System zur Herzkreislaufüberwachung, bei dem unter anderem auch der Flüssigkeitsgehalt der Lungen indirekt bestimmt werden kann)
  • Zentraler Venenkatheter (= in eine Vene eingeführter Katheter, der mit seiner Spitze vor dem rechten Herzvorhof liegt zur Kreislaufüberwachung und künstlichen Ernährung des Patienten)  
  • Intraarterieller Katheter (= in eine Arterie eingeführter Katheter zur kontinuierlichen Blutdruckmessung und Messung des Sauerstoffgehalts im Blut)
  • Passagerer  Herzschrittmacher (= Herzschrittmachersonde, die von außen über eine Vene gelegt wird, um das Herz bei langsamen Herzrhythmusstörungen notfallmäßig stimulieren zu können) 
  • Röntgenuntersuchungen  z.B. der Lunge
  • Sonographie (= Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane) einschließlich der Möglichkeit, mittels eines speziellen Punktionsschallkopfs gezielt Gewebsproben entnehmen zu können
  • Gastroskopie (= Magenspiegelung) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Gummibandligatur bei Krampfadern in der Speiseröhre, Setzen von Clips bei Blutungen
  • Koloskopie (= Dickdarmspiegelung) einschließlich therapeutischer Maßnahmen wie z.B. Abtragung von Polypen mittels Schlinge
  • PEG/PEJ- Ernährungssonden (= Sonden, die durch die Bauchdecke in den Magen oder den Dünndarm gelegt werden)      
  • Diagnostische und interventionelle Bronchoskopie (= Lungenspiegelung)  mit bronchoalveolärer Lavage (= Gewinnung von Bronchialzellen)
  • Organpunktionen- und Drainagen  wie z.B.
               1. Pleuradrainage  (= bei Ansammlung von Flüssigkeit 
                   (Pleuraerguß) oder Eindringen von Luft (Pneumothorax)
                   in den Rippenfellraum können Schläuche von außen in
                   den Rippenfellraum gelegt werden um die Flüssigkeit
                   bzw. Luft abzusaugen)
               2. Perikarddrainage  (= bei Ansammlung von Flüssigkeit
                   (Perikarderguss) im Herzbeutel kann ein Katheter in den
                   Herzbeutel gelegt werden, um die Flüssigkeit
                   abzusaugen)
               3. Suprapubischer Blasenkatheter  (=Harnableitung über
                   einen Katheter, der durch die Bauchdecke in den Blase
                   geschoben wird)
  • Spezielle Dialyseverfahren (= Nierenersatzverfahren)
                   Die enge Kooperation mit der nephrologischen
                  Schwerpunktpraxis Drs. Hahn/ Krieger im Altbau des
                   Krankenhauses ermöglicht uns, dass spezielle
                   Nierenersatzverfahren bei unseren schwerkranken
                   Patienten unmittelbar auf der Intensivstation durchgeführt
                   werden können.
 

Bestimmte diagnostische Verfahren können nicht unmittelbar in der Intensivstation durchgeführt werden, wie zB
  • Kernspintomographie (MRT) (= Schichtaufnahmen von bestimmten Körperregionen durch ein starkes Magnetfeld)
  • Computertomographie (= Schichtaufnahmen von bestimmten Körperregionen durch Röntgenstrahlen)
Auch beatmete Patienten können jedoch mithilfe eines mobilen Beatmungsgerätes unter Herz-Kreislaufüberwachung  problemlos transportiert werden.
 
Durch die enge Zusammenarbeit mit der radiologischen Gemeinschaftspraxis Drs. Roth/Haupt/Siebert unmittelbar am Krankenhaus können spezielle Untersuchungen rund um die Uhr erfolgen.
 
Diese Verfahren sind u.a. wichtig für unsere Schlaganfallpatienten. Unmittelbar bei Aufnahme dieser Patienten wird überprüft, ob die Notwendigkeit einer Intensivüberwachung besteht. Eine Computertomographie bzw. Kernspintomographie des Schädels kann zeitnah erfolgen.
 
 


Palliativmedizin

 
Seit August 2001 werden Patienten auf der Palliativeinheit unseres Krankenhauses behandelt. Insgesamt stehen 3 Betten in Einzelzimmern mit besonderer Ausstattung zur Verfügung sowie ein zusätzliches Zimmer zum Aufenthalt und als Übernachtungsmöglichkeit für Angehörige.
 
Oberstes Ziel der Palliativmedizin (lat. Pallium = Mantel) ist die Verbesserung der Lebensqualität in einem Krankheitsstadium, in dem eine Heilung der zugrunde liegenden schweren Erkrankung offensichtlich nicht mehr möglich ist.
Auch wenn die Palliativmedizin ursprünglich aus der Behandlung von Krebserkrankten entstanden ist, so beeinhaltet sie grundsätzlich viele chronische unheilbare Erkrankungen wie z.B. Endstadien von Lungen- und Herzleiden. Anders als die klassische, auf Heilung gerichtete Schulmedizin zielt die Palliativmedizin auf eine Linderung der Beschwerden.

Symbol unserer Palliativstation

Die Palliativeinheit ist der Klinik für Innere Medizin unterstellt. Ein Team von Ärzten unter der Leitung von Dr. Maasberg, aus unterschiedlichen Fachrichtungen  (in der Palliativmedizin speziell ausgebildete Internisten und Anästhesisten mit schmerztherapeutischem Schwerpunkt) und palliativmedizinisch besonders geschultem Pflegepersonal, Krankengymnasten, Sozialarbeiterinnen und Seelsorgern setzt sich mit einem ganzheitlichen Konzept dafür ein, die Lebensqualität so zu verbessern, dass ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben trotz unheilbarer Erkrankung ermögicht wird. Es besteht darüber hinaus eine enge Kooperation mit den anderen Kliniken des Hauses. Hier ist insbesondere die onkologische Chirurgie hervorzuheben.
 
Die Aufnahme und die Betreuung unserer Patienten erfolgt nach einem spezifischen Konzept und nach Kriterien der Palliativmedizin.
 
Das Team nimmt sich der Beschwerden der Patienten in besonderer Form an. Dis sind beispielsweise körperliche Beschwerden, insbesondere Schmerzen, Übelkeit, Schwäche, Luftnot u.ä.; hinzukommen aber auch seelische Probleme des Patienten und seiner Angehörigen, die ebenfalls die Lebensqualität sehr beeinträchtigen können. Dabei soll die stationäre Behandlung dem Patienten eine Rückkehr ins häusliche Umfeld ermöglichen.
 
Ehrenamtliche Mitarbeiter des Hospizvereins Mayen e.V. unterstützen die Mitarbeiter des Krankenhauses, die Patienten und deren Angehörige.
 

Die Aufnahme und die Betreuung unserer Patienten erfolgt nach einem spezifischen Konzept und nach Kriterien der Palliativmedizin.
 
Das Team nimmt sich der Beschwerden der Patienten in besonderer Form an. Dies sind beispielsweise körperliche Beschwerden, insbesondere Schmerzen, Übelkeit, Schwäche, Luftnot u.ä.; hinzukommen aber auch seelische Probleme des Patienten und seiner Angehörigen, die ebenfalls die Lebensqualität sehr beeinträchtigen können.
Dabei soll die stationäre Behandlung dem Patienten eine Rückkehr ins häusliche Umfeld ermöglichen.
 

Ehrenamtliche Mitarbeiter des Hospizvereins Mayen e.V. unterstützen die Mitarbeiter des Krankenhauses, die Patienten und deren Angehörige.
 
Sie erreichen uns:
Station 1C- Palliativeinheit               02651 / 83 2190
Stationleitung Winfried Zils
Innere Ambulanz                                02651 / 83 3601      
 
Hospizverein Mayen e.V.
Siegfriedstr. 20
56727 Mayen  
Büro:                          02651 / 9000045
Bürozeiten:               Mo. - Fr.  9:00 - 13:00 Uhr
      
Spendenkonten:  
St. Elisabeth Krankenhausforum Mayen e.V. Stichwort: „ Palliativ-Ja zum Leben“
Volksbank RheinAhrEifel eG  
Konto: 13 499 000      BLZ: 57761591    
Kreissparkasse Mayen  
Konto: 39990               BLZ: 57650010
 
 


Labormedizin / Zentrallaboratorium

Das Zentrallabor des Krankenhauses ist der Klinik für Innere Medizin unterstellt.
 
Gut geschulte Medizinisch-technische Assistentinnen (MTAs) führen mit Hilfe moderner Analysegeräte ein umfangreiches Spektrum an Untersuchungen durch.
Das Laboratorium ist rund um die Uhr besetzt, so dass jederzeit eine Notfalldiagnostik erfolgen kann.
 
Die zeitnahe Übermittlung der zur Diagnosefindung und Therapieüberwachung benötigten Laborwerte erfolgt über ein Computernetzwerk.
 
Entsprechende Analysen werden nicht nur von allen hausinternen Kliniken angefordert, sondern auch für die onkologische Schwerpunktpraxis am Krankenhaus erstellt. Speialuntersuchungen schicken wir ins Labor nach Koblenz.
 

Modernes Analysegerät im Einsatz

Den Schwerpunkt bilden Bestimmungen aus den Bereichen
 
  • Klinische Chemie
  • Hämatologie
  • Blutgruppenserologie (Transfusionsmedizin)
In der klinischen Chemie werden Arbeitsbereiche mit folgenden Untersuchungsschwerpunkten unterschieden:
 
  • Enzyme (z.B. Herzenzyme zur laborchemischen Erfassung eines akuten Herzinfarktes; Leberenzyme zur Erkennung eines Leberschadens), Fette und Elektrolyte (z.B. können schwere Entgleisungen des Kaliumwertes im Blut Herzrhythmusstörungen verursachen)
  • Proteine (Eiweiße) und deren Verteilung im Blut (Elektrophorese)
  • Infektionsserologie (z.B. Nachweis einer Hepatitis), Tumormarker (Werte, die bei bestimmten Tumorerkrankungen erhöht sein können) und Hormone (z.B. zur Erkennung einer Schilddrüsenüber- oder unterfunktion)
  • Drogenscreening und Medikamente
  • Gerinnungsuntersuchungen
 
Als Untersuchungsmaterial dient in den meisten Fällen das Blut der Patienten, jedoch werden auch Untersuchungen aus anderen Körperflüssigkeiten wie Urin, Liquor (Gehirnwasser) oder Punktaten aus krankhaften Flüssigkeitsansammlungen wie z.B. Rippenfellwasser durchgeführt.
 
In der Hämatologie werden die Art und Zusammensetzung der Blutzellen untersucht. Hierdurch kann beispielsweise festgestellt werden, ob eine Blutarmut (Anämie) oder eine Blutkrebserkrankung vorliegt. Auch bei Infektionen durch Bakterien oder Viren ist das sog. Blutbild verändert.
 
Die Transfusionsmedizin  (Verabreichung von Blutprodukten) erfordert ein besonderes Management.
Jährlich werden in unserer Klinik eine Vielzahl an Blutprodukten (leukozytendepletierte Erythrozyten-Konzentrate (rote Blutzellen), gefrorenes Frischplasma und Thrombozytenhochkonzentrate (Blutplättchen) verabreicht.
Vor der Gabe von Erythrozyten-Konzentraten muss zunächst die Blutgruppe des Patienten bestimmt werden und eine Verträglichkeitsprobe (Kreuzprobe) durchgeführt werden.
 


Internistische Radiologie / Röntgendiagnostik

Die Röntgenabteilung ist der Klinik für Innere Medizin unterstellt.
 
Sie ist mit modernen Geräten ausgestattet, die eine schnelle und sichere Diagnostik und Therapie der unterschiedlichsten Krankheitsbilder ermöglichen. Damit ist sie ein wichtiger und primärer Ansprechpartner aller medizinischen Kliniken unseres Krankenhauses.
 
Gut ausgebildete Medizinisch-technische-Radiologieassistentinnen (MTRAs) arbeiten Hand in Hand mit den in diesem Fachgebiet geschulten Ärzten.
 
Die Röntgenabteilung ist rund um die Uhr besetzt, so dass jederzeit Notfalluntersuchungen durchgeführt werden können.
 

Unser Behandlungsspektrum umfasst  die gängigen röntgendiagnostischen Routine- und Spezialuntersuchungen von Herz- und Lunge, Magen, Dünn- und Dickdarm, Gallenblase und -wegen, Nieren und Knochensystem einschließlich Zahn- und Kieferspezialaufnahmen.
 
 

Eine enge Kooperation mit der radiologischen Gemeinschaftspraxis Drs. Roth/Haupt am Krankenhaus erweitert das Spektrum der radiologischen Untersuchungen, die ebenfalls jederzeit zur Verfügung stehen.



Impressum


Innere Medizin